Inklusion

«Die Bundeskunsthalle ist inklusiv, serviceorientiert und demografiefest!»
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Aktuelle Angebote

Das aktuelle Angebot zu den Ausstellungen und Veranstaltungen im Bereich Inklusion finden Sie im Veranstaltungskalender oder im Informationsbereich der jeweiligen Ausstellung. Dort sind auch die jeweiligen Gebühren und Preise aufgeführt.

BARRIEREFREIHEIT

Die räumliche Zugänglichkeit im Sinne der Barrierefreiheit, ein Teilaspekt der Inklusion, stellt eine wichtige Voraussetzung der kulturellen Teilhabe dar. Sie ist serviceorientiert und hilft grundsätzlich allen Besucherinnen und Besuchern. Es ist unser Ziel, den Aufenthalt in der Bundeskunsthalle und in den  Ausstellungen so barrierearm wie möglich zu gestalten!

Mobilitätseinschränkung

Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen ist der stufenlose Zugang zur Bundeskunsthalle, in die Ausstellungen, die Bibliothek und die Veranstaltungsräume möglich. Sollten Sie einen elektrischen Rollstuhl benutzen, erfragen Sie die Zugänglichkeit bitte vor Ihrem Besuch. Weitere Informationen finden Sie auch unter BARRIEREFREI.

Seheinschränkung oder Sehbehinderung

Wir bieten regelmäßig zu allen großen Ausstellungen Tastführungen an. Dabei sind wir bestrebt, möglichst vielfältige ertastbare Originale präsentieren zu können. Bei unseren Tastführungen kommen Handschuhe zum Einsatz,  um  die Kunstwerke zu schützen. Wenn keine ertastbaren Objekte zur Verfügung stehen, finden stattdessen ausführlich beschreibende Führungen für Besucherinnen und Besucher mit Seheinschränkungen statt. Unterschiedliche  Materialien, die einen sinnlichen Zugang ermöglichen, und Pläne sowie Erläuterungen in Brailleschrift werden begleitend eingesetzt. Beide Führungsangebote werden von erfahrenen Kunstvermittler*innen realisiert.

Höreinschränkung oder Hörbehinderung

Seit Jahren hat sich für uns die Zusammenarbeit mit gehörlosen Kunstvermittler(inne)n bewährt. Wir bilden auch Gehörlose aus, die Interesse an Kunstvermittlung haben. Durch einen kontinuierlichen Austausch mit Betroffenen und Verbänden erhalten wir Rückmeldungen zu unserem Programm und nutzen diese Erfahrungen zur weiteren Verbesserung unseres Angebots.

Für Menschen, die eine Hörhilfe benutzen, steht kostenfrei eine Induktionsschleife für das Audioguide-Gerät zur Verfügung.

Audioguides / Induktionsschleifen
Die Lautstärke an unseren Audioguides ist regulierbar. Für Nutzer*innen von Hörgeräten und Cochlea-Implantaten bieten wir eine tragbare Induktionsschleife an. Hierfür ist die Aktivierung „Induktionsspule/T-Spule“ des Hörgeräts oder des Cochlea-Implantats notwendig.
Induktionsschleifen erhalten Sie kostenfrei am Audioguide-Stand.

Führungsanlage
Wenn Sie an einer Hörminderung leiden und/oder Träger eines Hörgerätes bzw. eines Cochlea-Implantates sind, nutzen unsere Ausstellungsmoderatoren Tourguides. Diese mobilen Geräte sorgen dafür, dass Töne digitalisiert und auf die Kopfhörer der Teilnehmer übertragen werden.
Für Träger von Hörgeräten bzw. CIs stellen wir Ein-Ohr-Induktionsschleifen zur Verfügung, die statt eines Kopfhörers an die Tourguides  angeschlossen werden. Hierfür muss die Induktionsspule/T-Spule Ihres Hörgerätes aktiviert sein.
Bei öffentlichen Führungen, für die keine Vorab-Anmeldung notwendig ist, reicht es, wenn Sie vor Ort Bescheid sagen, dass die Anlage genutzt werden soll.
Bei gebuchten Führungen bitten wir um vorherige Mitteilung. 

Induktive Höranlage
Für Nutzer*innen von Hörgeräten und Cochlea-Implantaten ist an der Kasse eine Ringschleife verlegt. Die meisten Hörgeräte und Cochlea-Implantate reagieren auf das Vorhandensein einer Ringschleife und schalten automatisch auf die „Induktionsspule/T-Spule“ um. Ältere Geräten müssen eventuell umgestellt oder mit der Programmwahltaste eingeschaltet werden.

Anders lernen: Lernschwäche/-schwierigkeiten und geistige Behinderung

Die Arbeit mit Förderschulen zählen wir zu unseren Kernaufgaben hinsichtlich einer zielgruppenorientierten Bildungsarbeit. Wir wollen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem Förderbedarf auf kreative Weise Kunst und Kultur aller Epochen und Weltkulturen nahebringen. Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich unter Anleitung von Künstler(inne)n und Kunstvermittler(inne)n die Originale und setzen gestalterische, themenbezogene Arbeiten in unserem Workshopraum um. Wir stimmen uns auf die Bedürfnisse der Teilnehmer/-innen in Absprache mit Erzieher(inne)n und Lehrer(inne)n ein. Es wird in unterschiedlichen Techniken mit verschiedenen Werkstoffen und Materialien gestaltet: arbeiten mit Farben, plastisches Gestalten, Collagen herstellen oder lebende Bilder inszenieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen darin unterstützt werden, sich intensiv mit Kunst auseinanderzusetzen, ihre Wahrnehmung zu schärfen und eigene künstlerische Ideen umzusetzen.

Um auch bildungsferne Schülerinnen- und Schülergruppen zu erreichen, realisieren wir Kooperationen mit Schulen mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten. Im Sinne einer nachhaltigen Förderung umfasst die dauerhafte Zusammenarbeit mehrwöchige Projektphasen, die im Museum und in der Schule museumspädagogisch begleitet werden.

Für Vorschulkinder bietet die Bundeskunsthalle ebenfalls Vermittlungsangebote an und entwickelt Workshops für Kindergärten und Familienbildungszentren mit Förderbedarf.

Angebote für Menschen mit Demenziellen Veränderungen

Um Menschen mit demenziellen Veränderungen den Zugang zu Kunst und Kultur auch weiterhin zu ermöglichen, haben wir seit einigen Jahren ein speziell auf die Bedürfnisse dieser Besuchergruppe ausgerichtetes Angebot fest in unser Programm aufgenommen. Dabei steht die sinnliche Erfahrung im Zentrum des Vermittlungsangebots. In entspannter Atmosphäre empfangen wir die Seniorinnen und Senioren zu einem Kaffeetrinken, um einander kennenzulernen und auf den gemeinsamen Ausstellungsbesuch vorzubereiten. Wir unterstützen den Ausstellungsbesuch durch sinnlich erfahrbare Materialien, wie zum Beispiel Kleidung, Werkzeuge, oder durch Musik, Duftproben etc. Die Veranstaltung soll ein gemeinschaftlich erlebtes, positives Ereignis darstellen. Gegenseitige Wertschätzung bildet eine wichtige Voraussetzung für die Teilhabe an Kunst und Kultur.

Für Ihre Besuchsplanung als Begleiter/-in beachten Sie bitte auch:
Kunst und Kultur für Menschen mit Demenz. Ein kurzer Leitfaden für alle Begleiterinnen und Begleiter
(PDF barrierefrei) 

INTERKULTURELLER TANZWORKSHOP

Der interkulturelle Tanzworkshop „Ich bin ICH, Du bist DU, wir TANZEN!“ bot Schülerinnen (12–17 Jahre) mit unterschiedlichen Biografien die Möglichkeit, sich mit den Ideen von Pina Bauschs Tanztheater auseinanderzusetzen.  Mehr Informationen

Quellennachweise anzeigen
Abbildungen
  1. Ausführlich beschreibende Architekturführung für blinde und sehbehinderte Besucher, 2017 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH Ausführlich beschreibende Architekturführung für blinde und sehbehinderte Besucher, 2017 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
  2. Führung in Deutscher Gebärdensprache in der Ausstellung „Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“, Foto: David Ertl, 2017 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Führung in Deutscher Gebärdensprache in der Ausstellung „Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“, Foto: David Ertl, 2017 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
  3. PINA BAUSCH UND DAS TANZTHEATER / Workshop mit Jean Laurent Sasportes / Foto: David Ertl, 2016 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland PINA BAUSCH UND DAS TANZTHEATER / Workshop mit Jean Laurent Sasportes / Foto: David Ertl, 2016 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
  4. Führung in Deutscher Gebärdensprache in der Ausstellung „Der Persische Garten. Die Erfindung des Paradieses“, Foto: David Ertl, 2017 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Führung in Deutscher Gebärdensprache in der Ausstellung „Der Persische Garten. Die Erfindung des Paradieses“, Foto: David Ertl, 2017 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Museumsmeile Bonn
Helmut-Kohl-Allee 4
53113 Bonn
T +49 228 9171–200

Öffnungszeiten

Montags geschlossen
Dienstag und Mittwoch, 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr
(und an allen Feiertagen, auch denen,
die auf einen Montag fallen)